Information Suurstoffi-Energiekonzept am 13. September 2012

Geothermie in Kombination mit einem Anergienetz? Was kompliziert tönt, ist den 50 bis 60 von der CVP eingeladenen Teilnehmern der Suurstoffi-Besichtigung anschaulich erklärt und vor allem gezeigt worden. Suurstoffi, das ist ein verkehrsfreies Quartier in Rotkreuz im Endausbau für rund 1500 Bewohnerinnen und Bewohner mit bis zu 3000 Arbeitsplätzen.
Dass aus dem Suurstoffi-Areal ein zukunftsgerichtetes Quartier mit Bezug zur Geschichte wird, erlebten die Besucher der CVP-Veranstaltung mit eigenen Augen. Ein Vortrag mit Fragerunde und der Apéro fanden in der «alten Suurstoffi» von 1927 statt, die jetzt als Schulmensa funktioniert und sich als stilistischer Fremdkörper gut in eine Umgebung mit modernen Wohn- und Geschäftshäusern einfügt.
Thema der Veranstaltung waren das Nachhaltigkeits- und das Energiekonzept. Das Quartier werde ohne CO2-Emissionen und schadstofffrei betrieben, erklärte Kim Thomas Riese von der Geschäftsleitung der Zug Estates AG. In der warmen Jahreszeit werde die Sonnenenergie genutzt und Abwärme gespeichert. «Im Sommerhalbjahr entsteht durch die Kühlung der Räume Abwärme. Diese wird über ein Anergienetz gefasst und durch Sonden im Erdreich eingelagert. Im Winterhalbjahr dann befördern Wärmepumpen die Energie aus dem Erdspeicher wieder nach oben – für Warmwasserbereitung und Raumheizung.» Über das Anergienetz werde auch Abwärme zum Beispiel von Kühlgeräten aufgenommen und direkt in einem anderen Haus etwa zum Heizen des Warmwassers genutzt. Die haustechnischen Anlagen wiederum werden durch Solarstrom betrieben.
Das ganze Gelände sei derart mit Bäumen bepflanzt, dass man die CO2-Bilanz neutral halten könne, erfuhren die Teilnehmer während des Rundgangs. Überdies werde die Nutzung von Elektrofahrzeugen gefördert: Im ganzen Quartier gebe es Aufladestationen. Ein Blick in die Haustechnikräume brachte Licht in das ausgeklügelte System, das keinen Energieverlust zulässt. «Auch die Bewohner werden in das Energiesparsystem einbezogen», sagte Riese. «Sie haben in ihrer Wohnung nicht nur effiziente Geräte und energiesparendes LED-Licht in den Hausgängen. Durch ein Monitoring mit dem WWZ kann auch jedem Verbraucher visualisiert werden, wie viel Strom er persönlich verbraucht.»              
                                                                                                                  Monika Dettwiler

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